Neuraltherapie - Praxis Dr Kunz

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Neuraltherapie

besonderes Leistungsangebot nach eigenen Angaben





Die Internationalen Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Hunecke e.V., deren Prüfung ich abgelegt habe, vertritt die neuraltherapeutischen Ärzte in Deutschland und international.   http://ignh.csna.de/  




Die Neuraltherapie ist eine Regulationstherapie wie zum Beispiel die Akupunktur. Sie arbeitet mit Procain oder anderen Lokalanästhetika, die an bestimmte Reflex- oder Nervale Punkte infiltriert werden und somit Autoregulationsmechanismen des Körpers auslösen. Im Gegensatz zur Akupunktur bedient sie sich viel gezielter bestimmten Nervenverschaltungen und kann somit genauere Wirkungen erreichen.


Zur Geschichte:

Ferdinand und Walter Hunecke, zwei Ärzte injizierten ihrer Schwester irrrtümlich ein Rheumamittel intravenös um ihre Migräne zu therapieren. Noch während der Injektion verschwanden schlagartig die Kopfschmerzen mit ihren Begleiterscheinungen wie Augenflimmern oder Brechreiz.

Etwas Ungeheuerliches mußte hier vorgegangen sein. Auf der Suche nach der Ursache des Erfolges stellte sich in weiteren Beobachtungen heraus das es sich dabei um den Zusatz Procain handelte welcher diese Wirkung erzielte.
1923 veröffentlichten beide Brüder ihre gemeinsame Arbeit unter dem Titel " Unbekannte Fernwirkung der Lokalanästhesie.

Wirkungsweise:

Die Neuraltherapie unterliegt somit dem Reiz-Reaktionsprinzip. Das das Medikament nicht über das Blut wirkt ist dadurch bewiesen, daß chronisch und andere Schmerzen schlagartig verschwanden, wenn das Mittel nicht in das Blutgefäß, sondern um es herum appliziert wird. Hier werden die nervenleitbahnen des vegetativen Nervengeflechtes erreicht und angesprochen. Das ein Regulationsmechanismus des Körpers aktiviert wird bis hin zu einer beseitigung der Störung im Körper zeigt die Länge der Wirkung, die weit über die zeitlich begrenzte Wirkung des Procains hinaus geht. Das vegetative Nervensystem erreicht mit seinen Nervenbahnen den gesammten Körper und ist viel zahlreicher untereinander verschaltet als man bisher vermutete. So erklärt es sich das man mit Injektionen an entfernen Körperstellen überall woanders im Körper Reaktionen erzielen kann.

Der Boden, auf dem sich die autoregulativen Vorgänge abspielen sind vorwiegend das Grundsystem nach Pischinger sowie der Sympatikus mit seinen vielfältigen Verschaltungen.

Ein Störfeld ist ein chronischer Reizzustand an einer beliebigen Stelle im Körper. Die von einem Störfeld ausgehenden unterschwelligen pathologischen Reize können an jeder anderen Stelle im Körper Störungen auslösen und somit äusserlich vollkommen unabhängige Erkrankungen auslösen. Jede chronische Erkrankung kann Störfeld bedingt sein. Die Schulmedizin beschäftigt sich mit der "Erkrankung vor Ort" und erkennt nicht die wahre Ursache, die vielleicht ganz woanders zu finden ist.

Jede Stelle im Körper kann als Folge von Erkrankungen oder Verletzungen selbst zum Störfeld werden.
Fast jede chronische Erkrankung kann Störfeldinduziert sein. Eine störfeldbedingte erkrankung kann nur durch eine Störfeldtherapie geheilt werden.

Narben, Zähne, Mandeln können Störfelder sein und andere Beschwerden aufrecht erhalten, müssen aber nicht!

Wie geht man nun bei der Therapie vor.....?

Nach einer genauen Anamneseerstellung, "wann traten die Erkrankungen auf, evtl. im Zusammenhang, sind alte oder neue Narben vorhanden" therapiert man lokal wie man es z.B. vom Quaddeln her kennt.
Die nächst höhere Stufe ist die Segmenttherapie. Tiefe Injektionen an zentrale vegetative Nervengeflechte sind sehr effektiv in der Wirkung. Kommt es zu keiner Besserung nach den Injektionen kann man eine Störfeldtherapie in Erwägung ziehen.

Wir erleben doch in unseren Praxen täglich klinische Befunde, die überhaupt nicht mit dem Beschwerdebild korrelieren. Warum sind schwerwiegende Röntgenbefunde symptomfrei und andere Beschwerdesymptome ohne morphologisches Korrelat? Das Ausmaß der Beschwerden kann somit erheblich von anderweitigen Störungen beeinflußt werden! Warum ist eine schwerst im Röntgenbild präsente degenerative Wirbelsäule schmerzfrei und andere nicht?

Die Neuraltherapie bringt auf natürliche Weise den Körper dazu, Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen um vorhandene Beschwerden zu beseitigen. Die wahre Ursache wird beseitigt und das Grundproblem beseitigt.


Welche Erkrankungen können behandelt werden:

Kopf: Kopfschmerzen
Schwindel
Neuralgien
Lähmungen
Kreislaufstörungen

Augen: Glaukom
Entzündungen des Auges
Neuritiden

Ohren: Schwindel
Tinnitus
Entzündungen

Nase: Heuschnupfen
Sinusitis

Hals: Tonsillitis   
Schilddrüsenfunktion
Druck-Fremdkörpergefühl
Schleudertrauma

Brust: Asthma
Lungenerkrankungen

Bauch: Leber-Gallenleiden
Magen-Darmerkrankungen bzw. Beschwerden
Pankreaserkrankungen
Verstopfung

Unterleib: Gynäkologische Erkrankungen
Blasenbeschwerden- Erkrankungen
Prostataerkrankungen
Reizblase
Nierenerkrankungen

Extremitäten, Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln, Sehnen:
Schmerzen, Reizzustände, Entzündungen
Bänderzerrungen, Muskelrisse
Tennisellenbogen
Sportverletzungen
Durchblutungsstörungen
Sudeck
Schmerzen der Wirbelsäule bei Degeneration, Verschleiß oder Bandscheibenvorfällen

Haut: Narbenschmerzen
Entzündungen
Gürtelrose
schlecht heilende Wunden

Nerven: Neuralgien
Ischias
Schmerzzustände aller Art
Neuropathien

Allergien




Was heilt die Neuraltherapie nicht:

Wie auch bei der Akupunktur gilt: Narben oder dauerhafte Organ- oder Gewebeveränderungen oder Organzerstörungen können nicht rückgangig gemacht werden.

Geisteserkrankungen
Seelisch bedingte Erkrankungen
Mangelerkrankungen
Erbkrankheiten
Fortgeschrittene Infektionkrankheiten
Krebserkrankungen
Parasitäre Erkrankungen


Aber prinzipiell lohnt es sich, jegliche Art von Beschwerden neuraltherapeutisch anzugehen, besonders wenn andere Therapien wie zum Beispiel die Akupunktur in ihrer Wirkung versagen oder es unter der Therapie sogar zu einer wiederholten Verschlechterung kommt.

Das gerade sollte neuraltherapeutisch abgeklärt werden!



 
 
 
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